Über Bulgarien
-Lage: Bulgarien befindet sich in Südosteuropa, im Nordosten der Balkanhalbinsel. Bulgarien ist ein europäischer-, ein Balkan-, ein Donauanrainer- und ein Schwarzmeeranrainerstaat. Bedingt durch seine geografische Lage liegt das Land am Kreuzweg zwischen Europa, Asien und Afrika. -Amtssprache: Bulgarisch -Hauptstadt: Sofia -Staatsform: parlamentarische Republik -Natur...
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Ab Donau bis zur Rhodopen
 
Ab Donau bis zur Rhodopen
1. Tag: Empfang der Gruppe an der Donau-Grenze mit Rumänien bei Russe durch qualifizierte Reiseleitung in deutscher Sprache. Transfer zum gutem Hotel 3 *** in Russe. Zimmerbezug.
Die Stadt Russe liegt am rechten Flussufer der Donau, in der Nähe der Mündung des Flusses Russenski Lom.
Es wird vermutet, dass im 6-5 Jh. v. Chr. die thrakische Volksgruppe Geti dieses Gebiet besiedelte. Zur römische Zeit wurde hier die Festung Sexaginta Prista gebaut. Sie wurde später von Slaven zerstört und im 11.-12. Jh. von Bulgaren wieder aufgebaut. Abendessen und Übernachtung im guten Hotel 3 *** in Russe.

2. Tag: Nach dem Frühstück Abfahrt nach den Felsenklöster bei Ivanovo. Dieses Gebiet besitzt eine Anzahl mittelalterlicher Kirchen, Mönchszellen und Kapellen, die beiderseits des Flusses Lom in den Fels geschlagen wurden. Eine Kolonie von Einsiedlern lebte hier vom 3. bis zum 17. Jahrhundert. Die natürlichen Höhlen in den Karstfelsen wurden verbreitert und ausgeformt, um den Bedürfnissen der Mönche zu entsprechen. Die Kammern liegen in einer Höhe von 6 - 10 m und sind mit einer Folge von Treppen, Durchgänge und Galerien verbunden.
Auf den Mauern finden sich Bilder biblischer Themen und Zusammenstellungen mit vielen Figuren. Die Klöster wurden ins Weltkulturerbe im Jahr 1979 aufgenommen. Besichtigung und Weiterfahrt nach Veliko Tarnovo.
Die Stadt liegt in einem hügelreichen Gelände, durch das der Fluss Jantra und seine Zuflüsse in einer Zickzacklinie fließen und so drei große Hügel voneinander trennen. Die Häuser sind amphitheaterartig gebaut, was der Stadt eine außenordentlich malerische Gestalt und einen originellen Architekturstil gibt.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die drei Hügel Zarevez, Trapesiza und Sveta Gora bereits seit der Antike bewohnt waren. Die Bewohner dieser Gegend waren die Thraken. Sie hatten eine weit entwickelte materielle und geistige Kultur.
Besichtigung der Festung auf dem Zarevez-Hügel. Der Zarevez-Hügel ist eine natürliche uneinnehmbare Festung, in der sich der Zarenpalast, die Patriarchenkirche und zahlreiche weitere Kreuzkuppelkirchen befanden. Die Festungsmauern waren bis zu 12 m hoch und 3 m stark. In Mittelpunkt stehen die Überresten des Zarenpalastes, der auf drei Terrassen entsprechend der Hügelneigung gebaut war. Am südoestlichen Ende der Festung steht der 1930/32 restaurierte Balduin-Turm, der an den Sieg des Zaren Kalojan im Jahre 1205 über die Teilnehmer am vierten Kreuzzug erinnert. Besuch und Weiterfahrt nach der romantischen Stadt Trjavna. Die Stadt Trjavna ist eine der bulgarischen Siedlungen, die den Nationalgeist und die Lebensweise der Bulgaren bewahrt haben. Das Balkangebirge umgibt mit seinen weichen Umrissen die Stadt wie ein Kranz und gibt ihr frische Bergluft, uralte Nadelwälder, grüne Wiesen und klares Wasser. Trjavna ist das Zentrum für Sammlungen von wunderbaren Beispielen der Holzschnitzerei, Ikonenmalerei und Architektur, eine Tatsache die die Stadt einzigartig macht. Kulturhistorische Ausgrabungen zeigen, dass die Siedlung schon in der Epoche von Thraken und Römern existierte, andere historische Quellen belegen, dass die Stadt im 12. Jh. gegründet wurde. Abendessen und Übernachtung in gutem Hotel *** in der Stadt.

3. Tag: Nach dem Frühstück Abfahrt nach der Hauptstadt des Rosentales und der thrakischen Könige Kazanluk. Besuch des Thrakischen Grabmals, das ein bedeutender Beweis für den Beitrag der Thraker zu der Kulturschatzkammer der Welt ist. Es ist das älteste Grabmal (datiert auf das späte 4. und frühe 3. Jh. v. Chr.) und das einzige in Europa mit gut erhaltenen Wandmalereien. Ein Gang, dessen Wände mit Fresken mit Kampfszenen verziert ist, führt in die runde, überkuppelte Grabkammer. Die Wölbung ist mit eindrucksvollen Fresken bedeckt, die eine Trauerbewirtung und ein junges Herrscherpaar, begleitet von drei rasenden Karossen, beim Abschied aus dem Diesseits, darstellen. Der herausragende künstlerische Wert der Architektur und der Wandmalereien des Grabmals, die ein ausgeprägtes Beispiel fuer den Glauben der Thraker in der Unsterblichkeit sind, bestimmen es als ein Meisterwerk seiner Zeit. Besichtigung und Weiterfahrt nach Plovdiv. Die sechs Hügel und die Altstadt verleihen Plovdiv jene besondere Atmosphäre, der sich kaum jemand verschliessen kann. Zimmerbezug in gutem 4-sternigen Hotel im Zentrum der Stadt.
Rundgang durch die Altstadt Plovdiv, die unter Denkmalschutz steht. Zu beiden Seiten der schmalen, mit Steinplatten gepflasterten Gassen stehen alte Häuser mit bemalten Fassaden, Erkern, jochförmig geschwungenen Vordächern, massiven, mit grossen Nägeln beschlagenen Holztüren. Hier befindet sich auch das antike Romische Amphitheater aus dem 2. Jh. v. Chr., das heute eine Bühne für Oper und Theater ist. Die Altstadt ist der Mittelpunkt der vollendeten Architektur aus der Zeit der nationalen Wiedergeburt. Am beliebtesten war der Barock mit der ihm eigenen Dynamik, Leidenschaft und schwungvollen Bewegung der Formen um eine Grundidee.
Im Kojumdshioglu Haus (1846/48) befindet sich heute das Ethnographische Museum, das wertvolle Exponaten aus der Wiedergeburtszeit besitzt und das Leben der Bulgaren zeigt.
In der Kirche des hl. Konstantin und der hl. Elena (1832) ist die vergoldete Altarwand im Barockstil. Die Ikonen wurden 1836 von Sachari Sograf, dem bedeutendsten Meister der Kirchen- und Klostermalerei, gemalt.
Besichtigung der Altstadt und Abendessen in einem rustikalen Restaurant. Übernachtung.

4. Tag: Nach dem Frühstück Abfahrt nach Devin. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 700 m über dem Meeresspiegel in einem breiten Talkessel, inmitten der Hügel des südlichen Rodopengebirges. In der Umgebung wurden eine Vielzahl römischer Münzen gefunden, woraus geschlossen werden kann, dass sich dort bereits in der Epoche der Römer eine Siedlung befand. Devin ist heute eine Kurortsiedlung, die wunderschöne Natur, klare Bergluft und eine Vielzahl von Mineralquellen bietet. Interessant für Besucher von Devin sind das historische Museum der Stadt und die Kirche \"Der Heilige Joan Rilski\".
Anschliessend Abendessen und Übernachtung in gutem Hotel *** in Devin.

5. Tag: Vormittags Fahrt durch die malerischen Rhodopen nach Bansko.
Die Architektur in der Stadt erinnert gewissermassen an die Klosterarchitektur. Kennzeichnend sind die sorgfältig gearbeiteten Fugen des Mauerwerkes, die zahlreichen kleinen vergitterten Fenster. Von aussen sehen die Häuser streng und duster aus. Um so freundlicher wirkt der Innenhof mit den Balkons, geschnitzten Holzgeländern und schlanken Säulen. Spaziergang durch das Zentrum von Bansko mit Besichtigung der Kirche der Hl.Dreifältigkeit (1832/35). Abendessen in einer typischen Taverne Grillspezialitäten und Männergesang. Übernachtung im guten Hotel**** in Bansko.

6. Tag: Nach dem Frühstück Abfahrt nach Rila Kloster dem schönsten und grössten Kloster Bulgariens Rila Kloster - tief in den Falten des Rilagebirges gelegen. Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem bulgarischen Mönch Ivan Rilski gegründet, den die bulgarische Kirche später heiligsprach. Im 13 14 Jahrhundert wurde das Kloster weiter ausgebaut. Es gilt als wichtigste heilige Stätte Bulgariens und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besichtigung der Anlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Chreljo-Turm, Klosterkirche und Klostermuseum. Fakultatives Mittagessen in einem Restaurant neben dem Kloster frische Forelle vom Grill. Weiterfahrt nach der Hauptstadt Sofia. Als Siedlung des thrakischen Stammes der Serden im 5. Jh.v. Chr. entstanden, erlebte die Stadt unter dem römischen Kaiser Justinian ihre Blütezeit. Eine Anzahl Kirchen uralter und neuer Herkunft bilden den architektonischen Rahmen der weiträumig wirkenden und von vielen Parkanlagen durchzogen Stadt.
Besuch der gewaltigen Alexander Nevski Kathedrale. Diese 60 Meter hohe Kathedrale mit 12 goldenen Kuppeln gilt als eine der schönsten des Balkans. Fertig wurde sie erst 1922 und für den Bau brauchte man etwa 40 Jahre. In der Kirche können sich bis zu 5 000 Gläubige versammeln. Sie besitzt 12 Glocken mit Reliefbildern, die in Moskau gegossen wurden. Besichtigung auch der Russischen Kirche und der Rotunde Hl.Georgi und Spaziergang durch das Zentrum.
Folklorabendessen in einem rustikalen Restaurant im Zentrum der Stadt Spezialitäten der bulgarischen Küche und reiches Folklorprogramm.
Übernachtung in Hotel **** im Zentrum von Sofia.

7. Tag: Besuch des National-Historischen Museums und Abfahrt der Gruppe nach Kalotina