Über Bulgarien
-Lage: Bulgarien befindet sich in Südosteuropa, im Nordosten der Balkanhalbinsel. Bulgarien ist ein europäischer-, ein Balkan-, ein Donauanrainer- und ein Schwarzmeeranrainerstaat. Bedingt durch seine geografische Lage liegt das Land am Kreuzweg zwischen Europa, Asien und Afrika. -Amtssprache: Bulgarisch -Hauptstadt: Sofia -Staatsform: parlamentarische Republik -Natur...
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Klassische Rundreise
 
Klassische Kurzrundreise Bulgariens
1. Tag: Empfang der Gruppe an der Grenze bei Vidin von qualifizierter Reiseleitung in deutscher Sprache. Die Stadt liegt am Donaubogen im nordwestlichsten Zipfel Bulgariens und ist eine der ältesten bulgarischen Städte. Besuch der Festung Baba Vida. Sie ist die wichtigste historische Sehenswürdigkeit der Stadt und stellt ohne Zweifel die imposanteste, sehr gut erhaltene Festungsanlage Bulgariens dar. Ihr Name beruht auf einer Legende. Der Bau geht zurück bis ins 3. Jh., der Umbau dauerte bis zum 19. Jh. In der Festung ist ein Museum eingerichtet. Spaziergang durch den Donaugarten. Abendessen und Übernachtung in gutem Hotel in Vidin.

2. Tag: Nach dem Frühstück Abfahrt nach dem Städtchen Belogradtschik - eine Stadt inmitten märchenhafter Natur. Belogradtschik liegt inmitten einer fantastischen Felsenlandschaft. Die Felsen von Belogradtschik (aus rotem Sandstein) gehören zu den Besonderheiten Bulgariens. Felsformationen wie aus einem Märchen umgeben die Stadt von Westen, Süden und Südosten. Die zentrale Felsgruppe erhebt sich unmittelbar oberhalb der Stadt. Hierzu gehören die einige hundert Meter hohen und frei stehenden Felsen Adam und Eva, die zärtliche Madonna, der Reiter, die Schülerin, der Bär, der Derwisch, der eindrucksvolle Borov Kamak, die Mönche, die fantastische Festung mit den alten Festungsmauern, über die sich der wunderschöne Felsen Feeria erhebt. Besichtigung und Weiterfahrt nach dem Dorf Ribaritsa - eines der längsten Dörfer in Bulgarien und bekannter Höhenkurort, im Balkangebirge gelegen. Das Balkangebirge, was in Uebersetzung Altes Gebirge bedeutet. Es erstreckt sich über die gesamte Länge des Landes, von der serbischen Grenze bis hin ans Schwarze Meer. Es teilt Bulgarien in fast zwei gleiche Teilen, nämlich Nordbulgarien und Südbulgarien.
Abendessen und Übernachtung in gutem Hotel in Ribaritsa.

3. Tag: Vormittag Abfahrt nach Veliko Turnovo. Die Stadt liegt königlich auf den drei historischen Hügeln Sveta Gora, Zarevez und Trapesiza an beiden Ufern des Flusses Jantra, der sich in wunderschönen Schleifen durch die Anhöhen schlängelt. Besichtigung des Zarevetz-Hügels. Der Zarevez-Hügel ist eine natürliche uneinnehmbare Festung, in der sich der Zarenpalast, die Patriarchenkirche und zahlreiche weitere Kreuzkuppelkirchen befanden. Die Festungsmauern waren bis zu 12 m hoch und 3 m stark. Heute sind deren Grundumrisse wiederaufgebaut worden. In Mittelpunkt stehen die Überresten des Zarenpalastes, der auf drei Terrassen entsprechend der Hügelneigung gebaut war. Am südöstlichen Ende der Festung steht der 1930/32 restaurierte Balduin-Turm, der an den Sieg des Zaren Kalojan im Jahre 1205 über die Teilnehmer am vierten Kreuzzug erinnert. Weiterfahrt nach dem Dorf Arbanassi. Das Dorf Arbanassi steht unter Denkmalschutz und liegt 4 km nordöstlich von Veliko Tarnovo. Seine Blütezeit erlebte es im 16.-18. Jh. Die Häuser in dieser Gegend haben eher den Charakter kleiner Festungen. Spaziergang und Besuch der Christi Geburt Kirche. Abendessen in einem Restaurant in Arbanassi. Übernachtung in gutem Mittelklassehotel in Veliko Turnovo.

4. Tag: Vormittags Abfahrt nach der Hauptstadt des Rosentales und der thrakischen Könnige Kazanluk. Besuch des Thrakischen Grabmals, das ein bedeutender Beweis für den Beitrag der Thraker zu der Kulturschatzkammer der Welt ist. Es ist das älteste Grabmal (datiert auf das späte 4. und frühe 3. Jh. v. Chr.) und das einzige in Europa mit gut erhaltenen Wandmalereien. Ein Gang, dessen Wände mit Fresken mit Kampfszenen verziert ist, führt in die runde, überkuppelte Grabkammer. Die Wölbung ist mit eindrucksvollen Fresken bedeckt, die eine Trauerbewirtung und ein junges Herrscherpaar, begleitet von drei rasenden Karossen, beim Abschied aus dem Diesseits, darstellen. Der herausragende künstlerische Wert der Architektur und der Wandmalereien des Grabmals, die ein ausgeprägtes Beispiel fuer den Glauben der Thraker in der Unsterblichkeit sind, bestimmen es als ein Meisterwerk seiner Zeit.
Weiterfahrt nach Plovdiv. Hier hinterließen alle Kulturen, die auf bulgarischem Boden im Laufe der Jahrhunderte lebten, architektonische Spuren. Die wunderschöne Altstadt, die auf mehreren Hügeln liegt, ist mit den reizvollen Wiedergeburtshäusern ein echter Besuchermagnet. Zu beiden Seiten der schmalen, mit Steinplatten gepflasterten Gassen stehen alte Häuser mit bemalten Fassaden, Erkern, jochförmig geschwungenen Vordächern, massiven, mit grossen Nägeln beschlagenen Holztüren. Hier befindet sich auch das antike Romische Amphitheater aus dem 2. Jh. v. Chr., das heute eine Bühne für Oper und Theater ist. Im Kojumdshioglu Haus (1846/48) befindet sich heute das Ethnographische Museum, das wertvolle Exponaten aus der Wiedergeburtszeit besitzt und das Leben der Bulgaren zeigt.
Besichtigung der Altstadt und Abendessen in einem rustikalen Restaurant. Übernachtung im Zentrum von Plovdiv.

5. Tag: Nach dem Frühstück Abfahrt nach Sofia. Unterwegs Besuch des Rila Klosters - tief in den Falten des Rilagebirges gelegen. Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem bulgarischen Mönch Ivan Rilski gegrundet, den die bulgarische Kirche später heiligsprach. Im 13 14 Jahrhundert wurde das Kloster weiter ausgebaut. Es gilt als wichtigste heilige Stätte Bulgariens und gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besichtigung der Anlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Chreljo-Turm, Klosterkirche und Klostermuseum. Weiterfahrt nach Sofia.
Sofia ist eines der ältesten europäischen Kulturzentren und als solches zeichnet es sich durch ausserordentliche Archekturdenkmäler aus, in den Jahren erhalten geblieben und heute, im modernsten Stil weiter gebildet. Neben des Architektur- und Kulturerbes aus alten Zeiten gibt es im Zentrum auch zahlreiche Gebäude, die Ende des 19. Anfang des 20. Jhs. Gebildet wurden. Stadtrundgang mit Besichtigung der Alexander Nevski Kathedrale. Diese 60 Meter hohe Kathedrale mit 12 goldenen Kuppeln gilt als eine der schönsten des Balkans. Fertig wurde sie erst 1922. In der Kirche können sich bis zu 5 000 Gläubige versammeln. Die Äußerseite ist von harmonisch gradierten vergoldeten Kuppeln und Bögen geformt. Die innere Verzierung bewundert mit der Pracht des Materials brasilianischer Onyx, italienischer Marmor und afrikanische Alabaster.
Bummel durch das Zentrum und Anschliessend Folklorabendessen in einem rustikalen Restaurant Spezialitaeten der bulgarischen Küche mit reichem Folklorprogramm. Übernachtung in Hotel **** in Sofia.

6. Tag: Besuch des National-Historischen Museums und Abfahrt der Gruppe nach Kalotina.