Über Bulgarien
-Lage: Bulgarien befindet sich in Südosteuropa, im Nordosten der Balkanhalbinsel. Bulgarien ist ein europäischer-, ein Balkan-, ein Donauanrainer- und ein Schwarzmeeranrainerstaat. Bedingt durch seine geografische Lage liegt das Land am Kreuzweg zwischen Europa, Asien und Afrika. -Amtssprache: Bulgarisch -Hauptstadt: Sofia -Staatsform: parlamentarische Republik -Natur...
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Reise in die Geschichte Bulgariens und Mazedoniens
 
Reise in die Geschichte Bulgariens und Mazedoniens

Bulgarien gehört nach Fläche und Einwohnerzahl zwar nicht zu den zahlenmässig grossen orthodoxen Ländern, hat aber eine herausragende Bedeutung für die gesamte Orthodoxie, da es vor mehr als 1100 Jahren das erste europäische Land war, welches das Christentum als Erbe der Heiligen Kiril und Methodi in seiner nicht-lateinischen und nicht-grichischen Muttersprache annahm und damit zur Wiege der Kultur aller slawischen Länder wurde. Dieses Alphabet wird neben Bulgarien auch in Mazedonien, der Ukraine, Weissrussland, Serbien, der Mongolei und Russland benutzt. Von bulgarischen Mönchen geschriebene Texte ermöglichten z.B. die Christianisierung der Weiten Russlands. Als Ausbildungs- und Kunstzentren spielten die Klöster eine wichtige Rolle zur Bewahrung des nationalen Geistes und der Kultur.
Man findet in Bulgarien zwar nicht die grössten aber vielleicht die schönsten orthodoxen Klöster. Genannt sein hier nur das Rila-Kloster, das Nationalheiligtum Bulgariens, eingebettet in eine Bergwelt, die an die schönsten Landschaften der Schweiz erinnert. Auch die übrigen Klöster, die sie auf Ihrer Reise besuchen, harmonisch in die Natur eingebettet sind und zeichnen sich durch wunderschöne Architekturensembles aus. Alte Ikonen und Holzschnitzereien sowie seltene Manuskripte sind nur ein Teil ihrer historischen und kulturellen Reichtümer.
Der Ohrid-See ist der älteste See Europas und liegt mitten im Balkan. Die See-Region ist ein paradiesisches Stück Natur, das sich in den Bergen des Dreiländerecks Griechenland, Mazedonien und Albanien versteckt. An den felsigen Uferteilen verbergen sich Höhlenfresken, Felsenkirchen und Mosaiken, die teilweise über tausend Jahre alt und nur per Boot zu erreichen sind. Während die Bewohner am albanischen Uferteil den unschützbaren Wert ihrer Natur- und Kulturreichtümer gerade erst entdecken, präsentiert sich die mazedonische Stadt Ohrid als Jerusalem des Balkans. Dort gibt es Basiliken und Klöster aus byzantinischer und frühchristlicher Zeit zu sehen.

Die 8-tägige Rundreise geht von Sofia über Plovdiv, Dobursko, Bansko, Melnik, Sandanski, Ohrid, Bitola und Skopie zurück nach Sofia mit einem modernem Bus, Unterbringung in 3-*** und 4-**** Hotels auf Halbpension Basis, deutschspraechige Reiseleitung. Diese Reise bringt Ihnen die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte Bulgariens und Mazedoniens näher. Kristallklare Seen in wildromantischem Bergland, landestypische Kueche mit erlesenen Weinen.




Kulturreise durch Bulgarien und Nordgriechenland

Die ersten Bewohner des heutigen Bulgariens waren die Thraker. Ihre Siedlungen reichen bis in das 8. Jhr. zurück. Informationen über die Thraker liefern die Ausgrabungen von Grabhügeln, die man verstreut über ganz Bulgarien findet. Es waren Orte, an denen die Mitglieder des Adels begraben wurden. Aus der Erde geborgene thrakische Goldschätze sind Zeugen einer groβen Zivilisation.
Die Grenze THRAKIENS erstreckt sich nach Norden bis zur heutigen Grenze Rumäniens, nach Osten bis zu den Dardanellen und dem Bosporus (Türkei), nach Süden zwischen Thessaloniki und Kawala (Griechenland), nach Westen zu der heutigen Ungarischen- und Makedonischen Grenze. Heute liegt 78 % (110 912 qkm) thrakisches Landes in Bulgarien. Die ersten Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Bulgariens reichen 7.000 Jahre in die Geschichte zurück. Die Pracht der geheimnisvollen Kultur dieses alten Volkes offenbarte sich uns erst nach Jahrtausenden wieder. Die aus der Erde geborgenen thrakischen Goldschätze verblüfften unsere Zeitgenossen und wiesen einer grossen Zivilisation den ihr in der Geschichte der Menschheit gebührenden Platz zu. Die Thraker betrieben in der Hauptsache Viehzucht. Berühmt waren ihre Pferde. Sie verehrten die Naturkräfte, denen sie menschliche Gestalt verliehen. Sehr verbreitet war der Kult des Thrakischen Reiters, des Gottes Heros. Die Thraker waren von einem Weiterleben nach dem Tode überzeugt. Für ihre verstorbenen Könige und Heerführer legten sie Hügelgräber an.

Die 10-tägige Kulturreise führt von Sofia über Kazanluk. Sie besuchen die Städte Kurdjali mit Perperikon, Mezek, Alexandropolis, Makri, Maronea, Komotini, Xanthi und Kavala in Griechenland, Bansko, Plovdiv und das Rilakloster. Von Sofia treten sie den Heimflug an. Besichtigungshöhepunkte sind u.a. in Sofia die Rotunde des Heiligen Georg, das älteste vollständig erhaltene Bauwerk der Stadt aus dem 4. Jhr.n.Ch. und die gewaltige Alexander Nevski-Kathedrale, In Kazanlak, der Hauptstadt des Rosentals findet sich mit dem Thrakischen Grabmahl ein weiteres Denkmal thrakischer Kunst. Von Haskovo im Rhodopengebirge führt der Weg nach Kardjali, wo das historische Museum ca. 27 000 Exponate, darunter viele aus thrakischer Zeit beherbergt. Nach einer faszinierenden Panoramafahrt durch die malerischen Rhodopen erreicht man Griechenland. Die Altstadt von Plovdiv steht unter Denkmalschutz; das Römische Amphitheater stammt aus dem 2.Jahrhundert n.Ch.; eines der schönsten Häuser der Altstadt beherbergt das Ethnographischen Museum mit zahlreichen Exponaten. Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch des Rila-Klosters, ein Kulturdenkmal von Weltbedeutung.